Hallenbad, St.Moritz

© Morger Dettli Architekten, Basel

Hallenbad Ovaverva

St. Moritz, 2014
Gemeinde St. Moritz

Beim Entwurf handelt es sich um einen Massivbau mit Flachdecken, welche auf einem regelmässigen Stützenraster und stabilisierenden Kernen gelagert sind. Das gewählte Konzept erfüllt die Anforderungen an eine wirtschaftliche Tragstruktur mit hoher Nutzungsflexibilität, minimalen Deckenstärken und hohen Nutzlasten. Die Suche nach der idealen Lösung ist eine Gratwanderung zwischen den gegenläufigen Anforderungen, wie grossen Spannweiten und hohen Einwirkungen aus den Lasten der Schwimmbecken sowie der dafür erforderlichen Infrastruktur. In der Folge wurde ein Raster von 6.84m Stützenabstand ermittelt.

 

Dieses Raster ermöglicht eine äusserst ökonomische Bauweise bei einem hochwertigen Raumangebot. Auf dem Bädergeschoss definiert die gleichmässige Stützenstellung das übergeordnete Raumgefühl. Die Wahrnehmung der Kammerung der Bäder wird durch die feine Differenzierung in der Verkleidung des Betons verstärkt. Das statische Grundkonzept der Säulenhalle wurde mit vier ums Zentrum angeordneten Stahlbeton-Kernen zur Einhausung des Funbereichs sowie zur Stabilisierung, Erschliessung und vertikalen Leitungsführung ergänzt.

Architekten
ARGE Morger Dettli Architekten, Basel,
Bearth Deplazes Architekten, Chur

Auszeichnung
1. Preis in Projektwettbewerb
Gute Bauten Graubünden 2017

Kreative Zusammenarbeit – die bewegt!