langsamverkehrspasserelle, ausserhollingen

Langsamverkehrspasserelle

Ausserhollingen, 2011
Stadt Bern

Der Steg fügt sich selbstbewusst aber subtil als Teil des sehr heterogenen, gewerblich-industriell geprägten Stadtgebietes zwischen SBB-Bahnhof Ausserholligen Bern und dem ESP Weyermannshaus Ost ein. Die starke Präsenz des Autobahnviaduktes wird genutzt, um zusammen mit dem Steg einen Brückenraum zu bilden, der städtebaulich eine selbstverständliche wie auch attraktive Entwicklung ermöglicht. Die Verbindung ist hindernisfrei, direkt, sicher und funktional.

Die vorfabrizierten, dünnen Betonplatten werden an die kräftige Konstruktion des Viaduktes feingliederig und leicht nach aussen geneigt aufgehängt. Die Beleuchtung hängt in der Mitte des Gehweges und unterstützt die Idee eines grösszügigen und spannenden Raumes unter der Brücke.

 

Die Konstruktion ist einfach und günstig herzustellen. Die Kosten des 400m langen und 4m breiten Steges werden auf 3Mio CHF. geschätzt. Durch den Einsatz von hochwertigen Materialien und das vorhanden sein einer Überdachung, werden sehr tiefe Unterhaltskosten zu erwarten sein.

1. Ankauf (3.Rang) in Projektwettbewerb.

Architekten
Holzhausen Zweifel Architekten, Bern

Kreative Zusammenarbeit – die bewegt!